Die Ergebnisse sind in einer Wanderausstellung zu sehen: Gelsenkirchen - Dortmund - Köln - Gelsenkirchen.
Nach der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland wurden die künstlerisch gestalteten Fußbälle versteigert. Der Erlös fließt in ein Projekt für Bildung, Kunst und Sport in Südafrika, dem Austragungsort der nächsten Fußballweltmeisterschaft 2010.

Folmer öffnet den mit Gebrauchsspuren übersäten Ball und installiert eine Glühbirne im Inneren. Durch die Beleuchtung werden alle Verletzungen sichtbar, die wie unter dem Mikroskop vergrößerte Viren und Bakterien aussehen, ein Wechselspiel zwischen Mikro- und Makrokosmos. Der beleuchtete Ball erinnert aber auch an glühenden Stahl oder heiße Kohlen, die unmittelbar mit der im Ruhrgebiet ansässigen Schwerindustrie sowie dem Kohlebergbau assoziiert werden können.